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31.12.2005

Bundesansprache des Neujahrskanzlers

Liebe Mitbürger und Mitbürgererinnen!

Heute, genau ein Jahr nachdem das unvorstellbare passiert ist, gibt es wieder eine Bundesansprache des Neujahrskanzlers. Was haben wir nicht alle gelitten, Sie, ich, wir alle, unter den Strapazen und Entbehrungen des letzten Jahres. Für viele unserer, ja auch meiner Landsleute hat das vergangene Jahr einschneidende Veränderungen gebracht.

Denken wir nur daran, daß jetzt die meisten von uns wissen, was ein Fahrrad ist.
Lange Zeit war es so, daß ein Auto, nennen wir es Mobil, mehr verwehrtbare Promille hatte als der ihm in tiefster Treue ergebene Lenkradhalter. Die in diesem unserem Land begonnenen Reformen haben in diesem konkreten Punkt jetzt schon ihre ersten Erfolge gezeigt. Viele unserer Landsleute nutzten im letzten Sommer die Möglichkeit, auf ihrem unmotorisierten Zweiräden nach einem Biergartenbesuch in harmonischen Bewegungen ihre 5-Prozenthürde ungestraft nach Hause zu schauckeln. Wenn wir alle so weiter machen, bin ich der festen Überzeugung: Wir können es schaffen.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, Deutschland braucht Veränderung. Und die können manchmal auch sehr schnell gehen. Kaum hat sich einer daran gewöhnt ein Mann zu sein, wacht er in einem großen Sessel als Frau wieder auf.

Oft sind es die kleinen Dinge, die uns, und unser Land, weiter bringen. Erinnert sei nur an den einfachen Bürger, wer kennt ihn noch. Für mich, und das sag ich aus tiefster Überzeugung, sind diese unsere Mitmenschen das beste Beispiel, daß ein Ruck durch Deutschland geht. Er fand eine neue Aufgabe in unserem Land. Egal welcher beruflichen Richtung er entstamme: er ist, und das ist die erste, im Glanz der Lichter erstrahlende gute Nachricht, zu Allem bereit, auch noch das letzte aus sich herauszuholen. Für Deutschland. Aus aus seiner Nase. Dem Bohrgeschäft gehört die Zukunft! Mit dieser positiven Einstellung, meine Damen und Herren, bin ich der festen Überzeugung, Deutschland kann es schaffen. Wir können es schaffen. Wir werden es schaffen.

Liebe Landsleute, ich habe dieses Amt angetreten, um Deutschland zu dienen. Deutschland voran zu bringen.

Dieses Jahr bringt Deutschland ein großes Ereignis. Der Welt-Fußball kommt zu Besuch.
Ich sehe die Entwicklung im deutschen Fußball durchweg positiv. Wir, wir Deutschen, sind nach den letzten Pisa-Studien, im europäischen Vergleich, durchaus in der Lage, rund von eckig zu unterscheiden. Und da es nur zählt wie oft das eckige ins runde geht, bin ich der festen Überzeugung: Deutschland wird es schaffen. Wir werden es schaffen. Das vergangene Jahr hat gezeigt: wir sind doof, wir sind Papst, und daraus kann nur folgen?

Meine lieben Mitbürger und Mitbürgererinnen, so geht das ja nicht! Für Deutschland!! DEU-TSCH-L-AND! Also nochmal: wir sind doof, wir sind Papst, und daraus folgt: Na???
WIR WERDEN WELTMEISTER! Genau!

Mit dieser ersten rein deutsch-positiven Meldung möchte ich Sie mit besten Wünchen in das neue Jahr entlassen und Sie aus ganzem Herzen daran erinnern, sich pünktlich bei Ihre nächsten Polizeidienststelle zu melden. Damit wir, wir Deutschen, genau wissen, welcher Koffer wieder das sinkende Schiff verlassen hat.

Guten Abend.

# 20051231

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20.12.2005

Wunschkonzert

Die Weihnachtszeit, sie hat viele Gesichter.

Das eine ist das warme, das strahlende. Das der Kinder über die Geschenke und den Lichterglanz. Und das der Eltern über die glückliche Familie und die Harmonie.

Das andere ist das grelle Gesicht in den Vorgärten und auf den Balkonen, in den Straßen und Gassen der Städte, auf den Märkten und Plätzen. Und auch überall dort, wo es gilt, schnell etwas zu verdienen.

Aber es gibt auch das ganz andere Gesicht. Das mit den traurigen Augen. Das Gesicht derer, die nicht Teil haben können am geschäftigen Treiben in und um die Weihnachtszeit. Es gehört denen, die den Geschmack von Plätzchen und Punsch nur vom Blick in die Marktbuden kennen. Denen, die mit weniger als dem Wenigsten zufrieden sind. Oder eher sein müssen.Viele von ihnen kennen Kälte nicht nur vom Weihnachtsmarkt. Sie iist ihr ständiger Begleiter. Für sie ist es schon ein Geschenk wenn sie nach einer Winternacht die warmen Strahlen der aufgehenden Sonne erblicken dürfen. Sie wünschen sich oft nicht mehr als nur ein bisschen Wärme. Aber diese Wärme können sie nicht kaufen. Für kein Geld der Welt. Auch wenn sie es hätten.

Egal ob Freund oder Feind, Bekannt oder Verwandt, geliebt oder gehasst: Möge niemand von denen, die ich kenne, jemals dieses ganz andere Gesicht ertragen müssen.

Das ist das Einzige, was ich mir wünsche.

Zu Weihnachten.

# 20051220

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14.09.2005

Sieht aus wie eine Drohung

Lustig finde ich ja die rothe Erwähnung des immer so betroffen guckenden roten Äffchens im Kleingedruckten. Hab in letzter Zeit nix mehr von ihr gehört oder gesehen. Ist die etwa auch schon in Rente??? Das lässt mich jetzt auch ganz betroffen gucken.
Ehrlich.

Ich versuchs zumindest.

Nachher.

Wenns Licht aus ist.



Gruß vom Sandmännchen

(schon grausam was ich so alles fotografiere).

# 20050914

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