Aidenried
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Aidenried ist ein Gemeindeteil von Pähl im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau und liegt am Südostufer des Ammersees. Das Dorf befindet sich nördlich von Fischen; in der näheren Umgebung liegen Pähl, Raisting und Dießen am Ammersee. Ufer, Wiesen und bewaldete Höhen prägen den Übergang zwischen See und hügeligem Voralpenland. Erstmals erwähnt wurde Aidenried 1307 als „Nordaerriede“, vermutlich im Sinn einer nördlichen Rodung. Frühmittelalterliche Reihengräber belegen jedoch eine ältere Besiedlung. Seit dem 14. Jahrhundert gehörten Teile des Ortes zum Besitz des Klosters Dießen. Bis 1978 war Aidenried Teil der selbstständigen Gemeinde Fischen am Ammersee.
Das Ortsbild ist bis heute von ländlicher Bebauung und einzelnen historischen Höfen geprägt. Ein markantes Bauwerk ist die Kapelle Maria Schnee, die 1877 errichtet wurde. Auch ein großes Bauernhaus mit Fresken und Backhaus von 1729 erinnert an die bäuerliche Geschichte des Ortes. Am Ufer des Ammersees liegt ein gemeindliches Erholungsgelände mit Bade- und Steganlage. Die Nähe zum See bestimmt das Landschaftsbild ebenso wie die offenen Wiesen und Gehölze des Ufers. Aidenried verbindet dörfliche Strukturen, historische Spuren und die naturnahe Umgebung des Ammersees. Der Ort gehört damit zur Kulturlandschaft des Bayerischen Oberlands.
Aidenried
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