Tadten
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Tadten liegt im österreichischen Burgenland im Bezirk Neusiedl am See, am südöstlichen Rand des Seewinkels nahe der ungarischen Grenze. Die Gemeinde grenzt an Sankt Andrä am Zicksee, Andau und Wallern und liegt in der offenen Landschaft des Waasen-Hanság. Felder, Weingärten und Windschutzstreifen prägen die flache Umgebung. 1357 wurde der Ort erstmals als Tetun urkundlich erwähnt. Ein römisches Steinkistengrab aus dem 2. Jahrhundert weist jedoch auf eine deutlich frühere Besiedlung hin. Bis 1921 gehörte Tadten zu Ungarn und wurde danach Teil des Burgenlandes.
Das Ortsbild wird vor allem von der katholischen Pfarrkirche zum heiligen Michael geprägt, die 1804 im klassizistischen Stil errichtet wurde. Ergänzt wird der Ortskern durch die Kapelle zum heiligen Johannes Nepomuk und die Dreifaltigkeitssäule. Südlich des Ortes erstreckt sich der Waasen-Hanság, ein ehemaliges Feuchtgebiet an der Grenze zu Ungarn. Teile dieses Naturraums gehören zum Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel. Die offene Landschaft bietet Lebensräume für seltene Vogelarten und verbindet Tadten mit dem Naturraum des Seewinkels.
Tadten