Wallern im Burgenland
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Wallern im Burgenland liegt in Österreich im Seewinkel, nahe der ungarischen Grenze, und gehört zum Bezirk Neusiedl am See. Die Marktgemeinde grenzt an Tadten, Sankt Andrä am Zicksee und Pamhagen. Die flache Landschaft ist Teil des pannonisch geprägten Heidebodens. Erstmals wurde die Siedlung 1269 als Bala erwähnt. Das frühere Dorf lag in einem feuchten Gebiet östlich des heutigen Ortes und wurde nach Überschwemmungen an einen höher gelegenen Platz verlegt. Von 1622 bis 1865 gehörte Wallern zur Herrschaft der Familie Esterházy. Seit 1921 gehört es zu Österreich.
Das Ortsbild wird von der Pfarrkirche zum heiligen Matthäus und dem historischen Glockenturm geprägt. Die Kirche geht auf einen Bau des 18. Jahrhunderts zurück und wurde später mehrfach erweitert. Der Glockenturm entstand 1784 auf dem ehemaligen Anger und zählt zu den denkmalgeschützten Bauwerken des Ortes. Nördlich und östlich öffnet sich die Landschaft des Seewinkels mit ihren weiten Feldern und Wiesen. In der Umgebung liegen Bereiche des Nationalparks Neusiedler See–Seewinkel. Wallern verbindet damit gewachsene Siedlungsstrukturen mit der offenen Landschaft des pannonischen Raumes.
Wallern im Burgenland
Wallern im Burgenland
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