Olympic Hill
Gisteravond ging ik een frisse neus halen. Nee, ik heb geen nieuwe neus gekregen of iets gesnoven, alleen wat Nederlands geleerd. Want een nieuwe neus krijgen betekent een frisse neus halen. Oder so. Klinkt grappig, maar zo is het.
Ach was mach ich da einen auf dicke Hose mit meinen Sprachkenntnissen! Dick war nur die Jacke und, ja, auch die Hose. Denn es ging mit einer wetterfesten Seilschaft ungesichert auf den Sturm umtobten Olympic Hill. Also des Bergerl was da neben dem Turm und so.
Wir stiegen über die noch restbeblühte Ostflanke auf und ließen auf halber Strecke die Olympiaalm links liegen, denn wir hatten nur ein Ziel: auffi aufn Berg!
Der zu erwartende Sonnenuntergang ließ uns bis an die Grenzen des körperlich machbaren gehen. Natürlich kamen mir unterwegs so die Gedanken. Warum ist der Rucksack so schwer? Hast du vielleicht zu viel eingepackt? Das Wetter hätte sich auch früher entscheiden können. Regen, Schnee, Sonne, Wind, Temperatur... wäre das früh morgens um 18.30 klar gewesen hätte ich Schwimmweste, Steigeisen und Bikini zuhause gelassen. Egal, immer weiter.
Nach endlos erscheinenden Minuten erreichten wir nicht den Gipfel. Drama! Der musste jetzt einfach sein. Denn uns reichten die zwei Geländestufen unterhalb des Gipfels um den Sonnenuntergang zu genießen und um ein paar Fotos zu machen. Der Abstieg erfolge über die gleiche Route und ich war froh dass digitale Bilder nichts wiegen.