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03.02.2018

es brennt noch Licht

Foto © Werner Pietschmann
Angst, Trauer, Streit, Krankheit, Ärger, Einsamkeit, Gewalt. Es gibt im Leben viele dunkle Momente. Von leicht- bis ganzdunkel. Diese Dunkelheit definiert jeder für sich anders. Und die eigene ist eh immer dunkler als die der anderen. "Es gibt schlimmeres." ist da ein oft gehörter Satz. Das mag schon stimmen, hilft aber dem Betroffenen in keinster Weise weiter. Es geht immer schlimmer. Nur, wie definiert sich schlimm? Was ist schlimm? Was nicht? Wird mit so einem Satz nicht das Problem eines Anderen als nichtig abgetan? Liebeskummer wäre ein gutes Beispiel dafür.

Liebe kann man nicht planen. Sie ist plötzlich da. Und ist nicht durch Drohungen, Verbote oder das Ziehen eines Steckers zum erlöschen zu bringen. Wahre Liebe leuchtet weiter. Wenn mit allen Mitteln versucht wird jemandem das verliebt sein auszutreiben, was sogar das Verbot von sozialen kontakten mit anderen Menschen einschließt, dann ist für die Person, die das betrifft, auch der sonnigste Tag wie die dunkelste Nacht. Dann erscheinen das Gefühl des verliebt seins und das Denken an einen anderen Menschen wie die Lichtzeichen eines Leuchtturms. Weg weisend und und Halt gebend. Sich verlieben hat etwas mit Vertrauen zu tun.

Je dunkler alles rundherum erscheinen mag, desto größer ist die Sehnsucht nach dem Licht. Nach Liebe.

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